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Wacken 2006 – Ich bin nicht dabei

Wacken 2006

Jau, alle Jahre wieder findet in Wacken (ein beschauliches, kleines Kuh-Kaff im schönen Schleswig Holstein) eines der größten Metal-Festivals der Welt statt (so um die 50.000 Besucher). 2003 habe ich es persönlich hingeschafft, allein aus der Motivation heraus SLAYER dort live sehen zu können (es waren aber auch noch ’ne Menge weiterer cooler Bands wie Vader, In Flames oder Kataklysm da. Das Festival hat schon wirklich was (gute Stimmung, friedliche Leute, feines Ohrengeballer), doch auch 2006 bin ich nicht mit von der Partie. Kein Grund sich nicht über beteiligte Bands auszulassen!

Wacken Donnerstag
Eher lahm muss ich sagen… Victory, Schenker und die Scorpions auf der True Metal Stage. Was soll das? Davon will ja nun wirklich niemand was sehen, oder? Auf der W.E.T. Stage auch nix, was man kennen würde. Kann man sich also getrost schenken.

Wacken Freitag
Schon besser! Natürlich rockt die Black Stage – gleich mittags mit Legion Of The Damned und danach Six Feet Under mit dem Grunzopa Chris Barnes. Das ist doch mal nett. Ob man Opeth im Anschluss gucken muss sei dahin gestellt, aber immerhin besser als Nevermore-Poser. Ein absolutes MUSS ist dann aber wieder Carnivore, die Erstband von Peter Steele (super Songs wie ‚Jack Daniels & Pizza‘ oder ‚Jesus Hitler‘), auf der Black Stage. Musikalisch ausklingen lassen kann man den Abend mit Celtic Frost (die Urväter des Black Metal), Ministry und Amon Amarth (beste Viking Metal Band überhaupt, zuletzt in der Markthalle Hamburg gesehen, war ein Spass). Hui, nach dem laschen Donnerstag ein umso intensiverer Freitag in Wacken.

Wacken Samstag
Hier sollte man Arch Enemy nicht verpassen (ja, es ist wirklich eine Frau, die singt) und natürlich auch Morbid Angel (extreme music for extreme people) nicht auslassen. Sind Morbid Angel fertig, ist es gerade mal 17 Uhr und man kann ganz gemütlich zu Atheist (W.E.T. Stage) rüber wackeln. Um kurz vor 22 Uhr sollte man aber wieder vor der Black Stage stehen, denn dann kommt Emperor und zu später Stund‘ Finntroll (aus Finnland – das war schwer). Zwischendurch tritt auch noch Motörhead auf, aber Lemmy & Co. kann man auch noch Anfang Dezember in Bremerhaven sehen.

Wacken Sonntag
Am Sonntag reist man dann vollkommen ausgepowert ab und vergisst vielleicht auch das Zelt (kommt drauf an, in welchem Zustand es sich da befindet). Ach, irgendwann, wenn ich groß bin, muss ich auch nochmal nach Wacken! 🙂

PS: HEEEELGAAAAAAAAAAA! MAAAAAAAARIOOOOOOOOOOO

Bildquelle: wacken.com, dort findet der Wacken-Interessierte auch die komplette Runing Order (wobei ich ja alle wichtigen Termine schon erwähnt habe).

2 Reaktionen zu “Wacken 2006 – Ich bin nicht dabei”

  1. Lars

    Ich war dabei!!!

    Moin der Pansch,

    Nachdem Du einen Bericht geschrieben hast wie es sein könnte, schreibe ich Dir mal, wie es war. Ich will Dich ja nun nicht neidisch machen, aber dieses Jahr war mal richtig geil. OK, die Klosituation war in diesem Jahr gefühlmäßig (bzw. geruchsmäßig) deutlich schlechter als in den letzten Jahren, aber das ist fast schon mein einziger Kritikpunkt.

    Aber sonst: geile Bands (hab mir 17 Kapellen angeschaut, OPETH waren im übrigen echt sehenswert), optimales Festival-Wetter, überwiegend nette Leute und – jetzt kommst – freundliche Security, die Dir sogar viel Spaß hinterher riefen!!! Die Wartezeiten am Eingang des Festivalgeländes war auch sehr gut, sobald es voller wurde, wurden wir nur noch durchgewunken.

    An Bands, die Du nicht aufgezählt hast, möchte ich für den Samstag noch ABORTED und OBSCENITY nachreichen. Geile Bands!!! FEAR FACTORY waren aber auch nicht schlecht.

    Zuletzt hat meine Mannschaft noch den W:O:A Soccer-Cup gewonnen, mal was anderes. Nächstes Jahr bin ich wieder da! Und Du?

    Gruß Lars

  2. Jan Delay will nach Wacken? » panschi.de | Der pure Rocknroll

    […] mit weißem Anzug durch das Dorf, welches das größte deutsche Metalfestival (2003 hab ich mir das auch mal angeguckt – da war es zwar verdammt voll, aber noch nicht so überlaufen und […]

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