Nächste Woche geht’s für mich nach Berlin, am Donnerstag den 08.10 im Magnet schöööööön Supershirt gucken. Um die Vorfreude bis zum Konzert zu überbrücken gucke ich ununterbrochen dieses Video. Solltet ihr auch tun! Bis Berlin!
Ach, immer das Gleiche! Am 10.10.2009 sind der Flotte Totte und Fred Timm mal wieder in Bremerhaven und ich bin das Wochenende wieder nicht da, sondern in Berlin. Nun gut, ein Platz mehr im Muckefuck, den ihr für mich einnehmen könnte. Bitte alle hingehen!
Hier der Auszug aus dem Newsletter von Ralf, der die Liedermaching-Abende organisiert. Wer ebenfalls in den Verteiler aufgenommen werden möchte, schreibt einfach an Ralf.Boettjer@t-online.de.
Traditionell werden „Der Flotte Totte“ und Fred Timm auch in diesem Jahr wieder im Muckefuck spielen. Trotz der großen Erfolge der „Monsters of Liedermaching zieht es beide auch immer gerne mal auf die kleinen Bühnen des Landes.
Zwei charmante Vertreter der Liedermaching-Szene
– wieder in Bremerhaven – wieder im Muckefuck.
Mit eigenen Songs touren beide nur mit Akustikgitarre schlicht solo oder als Mitglied der „Monsters of Liedermaching“ durch deutsche Lande und erfreuen die Zuhörer mit flockig-poppigen Dreiminütern, mal laut, fröhlich und lustig, mal leise, zerbrechlich und nachdenklich, aber stets am Puls der Zeit, direkt und geradeaus, augenzwinkernd und gemein.
Zusammen auf der Bühne wechseln sich die beiden mit ihren Liedern ab, da wird mitgesungen, mitgespielt und mitgetrunken. Ihre Auftritte sind wie eine öffentliche Party, denn insbesondere ihre Spontanität im Umgang sowohl mit dem Publikum als auch miteinander machen ihre Konzerte zu einem einzigartigen Genuss.
Am: Samstag, 10. Oktober 2009
Im: Muckefuck Bremerhaven (Alte Bürger)
Um: 20.00 Uhr (Einlass)
Für: 7 Euro Eintritt
Weiteres unter www.fredtimm.com oder www.flottetotte.de
Da an diesem Tag das Qualifikationsspiel Deutschland – Russland stattfindet, gibt es ab 17.00 Uhr die Möglichkeit zum gemeinsamen Fussball gucken im Rüssel. So kann man sich schon einmal gut auf den Abend einstimmen!
So, als ich Samstag früh in meinen Pantoffeln zum Briefkasten schlenderte, hing ein Hinweis an der Haustür.
“Deswegen Bitten wir Sie an jenem Tag zuhause zu bleiben” – ja immer doch (by the way: ich bitte euch z. B. “bitten” zukünftig korrekt zu schreiben, danke). Es wird schließlich der Balkon gereinigt. Gehts denn noch? Wie soll das denn immer funktionieren? Ich habe dieses arbeitnehmerfeindliche Verhalten satt.
Die doofe Post hat von 9 bis 12 geöffnet, dann 3 Stunden Mittagspause und um 18 Uhr ist auch schon wieder Feierabend. Der DSL-Techniker kommt im Zeitraum von 9 bis 18 Uhr zu Ihnen – bitte ermöglichen Sie ihm den Zugang zu Ihren Räumlichkeiten. Und jetzt wegen so ‘nem Balkonmist mal den gesamten Tag zu hause bleiben? Ja sicher doch. Mach ich doch glatt. Ihr habt ‘se doch nicht mehr alle, ihr Spacken.
Glücklicherweise habe ich vertrauensvolle Nachbarn, denen ich den Schlüssel gebe werde. Von der Sorte gibt es aber nur eine Partei in meiner Bude. Kann man also auch nicht immer von ausgehen.
Nächstes mal, verehrtes Clean Service Team, wären mehr als 2 Tage Vorlauf auch sehr nett. Danke! Und nicht vergessen den Aushang nochmal Korrektur lesen lassen. Ihr habt doch bestimmt ‘ne Praktikantin oder sowas. Oder ist gar nicht mein Haus gemeint, ich wohne ja schließlich in der Crüsemannalllee und nicht in der “Crüseman Allee”. Tröt.
Erklärt mich für verrückt, aber ich hab mir neue Botten gekauft, genauer gesagt diese hier! Zum Durchdrehen optimal! Schimpfen sich Nike 6.0 Air Mogan und sind verdammt bequem.
Meinungen?
PS: Ich hab auch noch umsonst knallgelbe Schnürsenkel dazu bekommen. Teit!
… könnte man denken, wenn man die mickrige Frequenz der Beiträge in diesem Blog sich so anschaut. Der panschi geht wohl gar nicht mehr vor die Tür, sitzt zu hause, spielt Playstation 3, trinkt sich die Welt schön, hört nur noch Supershirt und ist dadurch schon ganz matschig im Kopp (hören stimmt schon, die Matschbirne nur bedingt) oder verplempert seine Zeit mit sonstigen sinnfreien Aktivitäten mit dem Büschler. Das alles könnte man denken. Aber weit gefehlt! Ich bin mehr unterwegs und erfahre so mehr als mir lieb ist.
Im Sommer waren Festivals in der gesamten Republik auf dem Plan, die übrigen Wochenende verbrachte ich häufig im Osten – und dort ist es mit dem flächendeckenden Internet ja noch nicht so weit. Zum Glück hat sich der wochenendliche Lebensmittelpunkt Richtung Berlin verschoben und dort sind “die” ja schon weiter mit dem Anschluss an die westliche Zivilisation.
Daher sind die Kurztripps zur Erkundung des Ostens im Vergleich zu vorher quasi auf mehrtägige “Wellness-Urlaube” ausgedehnt worden. Anstelle Freitags noch schnell die Mitfahrgelegenheit zu erwischen, um dann Sonntag nicht mal 48 Stunden später am Nachmittag auch schon wieder auf der Autobahn zu verrotten bleibe ich gleich mal gute 7 bis 10 Tage in Berlin. So hat man in der Haupstadt deutlich mehr Zeit für Aktivitäten, aber zugleich das Problem weniger Raum für den früheren Quatsch zu haben. Zeitmanagement bzw. Mismanagement und so, versteht und kennt ihr, oder? Naja, hat ja auch niemand behauptet, dass es im Leben immer einfach ist.
Schön sind allerdings auch weiterhin die Erfahrungen, welche auf die wochenendlichen Mitfahrgelegenheiten zurückzuführen sind. Nach Berlin fahren ja noch mehr Freaks als sonst wo hin. Da gibt es dann die Gothic-Braut mit ihrem schwarzen Honda Civic (von Papa), den 19 jährigen Bengel vom Dorf mit seinem Audi A4 (von Papa) oder den beschäftigungslose Langzeitstudent Ende 30 mit dem klapperigen Peugeot 205 Baujahr “vorm Krieg” (aber wenigstens sein eigener) – alle haben mehr oder weniger spannende Geschichten zu erzählen und fahren unterschiedlich schnell (und gut). Bisher bin ich aber immer ans Ziel gekommen und das ist ja letztenendlich das was zählt.
Naja, irgendwie werde ich versuchen die Welt, also die Leser von panschi.de, also euch, an dem ganzen Gedöns wieder mehr teilhaben zu lassen. Es scheint ja bitter notwendig zu sein. Erlebt ihr etwa nichts mehr?
Seit ein paar Tagen ist die neue Supershirt-Single “8000 Mark” als kostenloser Download bei Soundcloud zu beziehen. Ich erteile Runterladbefehl!
Zu kaufen gibt’s dann das gesamte Brett mit Remixen von z. B. Frittenbude ab dem 18.09.2009, neues Album erscheint im Oktober auf Audiolith. Und den Auftritt der Superjungs am 20.11.2009 mit Juri Gagarin im Tower Bremen will ich euch auch noch gleich ans Herz legen. So genug Termine fürs Erste, oder?
Nun ist die Fusion 2009 schon wieder über 3 Wochen her. Vor gut 22 Tagen kamen wir am Freitag an dem Camping- und Festivalgelände in Lärz an und wurden wegen Überfüllung auf die Family-Camping-Area gelotst (obwohl andere Anreisende später noch auf die regulären Parkplätze fuhren, machte aber nichts). Handynetz hatte man mit o2 keins (danke ihr Pupser), ab und an ging dann mal eine SMS durch – an telefonieren war nicht zu denken.
Das Gelände war schon gut gefüllt. Glücklicherweise hielten uns Henry und Katrin einen Platz auf Camping-Ground A5 frei. Sonst hätten wir wohl irgendwo am Pöter zelten müssen. Schnell alles eingerichtet und sich die erste Belohnung in Form eines Getränks aus der Beckskiste gegönnt (denn anders als üblich darf man bei der Fusion Glas & Co. mit auf das Gelände schleppen).
Und als ich dann Richtung Musik trottete ging es eigentlich erst so richtig los. Man kann es kaum beschreiben wie viele Eindrücke auf einen einprasselten. Das hanze Gelände war durchdacht gestaltet. Auf insgesamt 16 Bühnen wurde Programm geboten. Von Theater, über Kino, Konzerte und Rocknroll – ALLES!
Dass die Fusion was besonderes ist, war mir ziemlich schnell klar. Ich habe noch kein vergleichbares Festival mitgemacht – und ich habe schon einige Festivals am Arm. Vorallem die Turmbühne mit den Laserinstallationen und dem geilen Soundsystem haben mich umgehauen (eigentlich war der Sound auf der ganzen Fusion sehr gut).
Viele der 16 unterschiedlichen waren mit viel “Liebe” gestaltet und durchdacht eingerichtet. Das kannte ich bisher von anderen Festivals nicht. Dort werden 1 oder 2 große Bühnen nach dem Standardschema aufgebaut und gut ist. Bei der Fusion findet man im Wald diverse Hängematten und andere Möglichkeiten sich niederzulassen – einfach nett. Dazu gesellen sich Licht-Installationen und sonstige Eyecatcher, die eine ganz besondere Atmosphäre entstehen liesen. Mein Licht-Highlight: die Wasser-Cubes an der Tanzwiese, welche nachts bestrahlt wurden – einfache Idee, super Umsetzung, genialer Effekt.
Eine Hand voll Fotos habe ich auch bei flickr hochgeladen. Dort finden sich im Fusion-Pool noch sehr sehr viele sehr gute Fotos. Angucken lohnt sich definitiv. Noch besser: 2010 einfach selbst hingehen. Ich bin dabei
Ich bin ja nicht so der Blumenfachmann. Nach 2 1/2 Wochen sind Blumen nicht so recht mehr zu gebrauchen, oder? Ich find, dass die echt noch gut aussehen. Fit wäre zu viel, aber dafür, dass die seit 4 Tage auch gar kein Wasser mehr gekriegt haben, blühen die doch echt noch fein vor sich hin. Kannste nicht meckern bei dem 1,99 € Schnapper ausem Rewe.
Was in meinem Fall bedeutet: neue Festivals 2009 braucht das Land. Schon vor knapp 2 Wochen ging es los mit dem Lunatic Festival in Lüneburg, welches zum ersten mal besucht wurde.
Heute wird dann erstmals die Fusion in Lärz aufgesucht. Das Festival gilt ja als legendär – man darf also gespannt sein. Über das Line-Up war lange Zeit nicht viel bekannt, denn der Veranstalter hat sich entschieden Acts nicht vorab anzukündigen. Mittlerweile findet man aber die Bands auf der Festival-Website.
Einen guten Monat später geht’s zum Omas Teich nach Ostfriesland. Hier ist recht viel über das Lineup bekannt: Turbonegro, Deichkind, ClickClickDecker, Killians und Egotronic sind die Bands, die mich besonders interessieren. Nicht unerwähnt bleiben sollte die Audiolith-Aftershow-Party mit Juri Gagarin, Plemo, Rampue, Krink und weiteren Künstlern des Hamburger Labels. Das wird ein Spass.
Und danach wird geschaut was sich festivaltechnisch noch spontan ergibt. So wie es aussieht steht auch noch ein Samstag auf dem Burning Summer in Ludwigslust an. Eigentlich sollte es dieses Jahr festivaltechnisch etwas ruhiger werden, aber irgendwie kommt es dann doch immer wieder ganz anders. Zum Glück bin ich noch jung…
Ist nicht mehr 20, aber auch keine 40, benimmt sich wie 17 (manchmal), wohnt in Bremen (ursprünglich Bremerhaven), ist manchmal auch in Berlin, liebt Rock'n'Roll und Elektrotrash/thrash.