Bist du Hiphopper?

Bremer Freimarkt 2007

Entgegen meines Vorsatzes habe ich Freitag Abend die Freimarkt-Eröffnung mitgenommen. Mit Büshido & Sarah von Fressbude zu Bierbude 1x komplett um den Freimarkt war in rekordverdächtigen 4 Stunden geschafft. Erschöpft von dem langen Fußmarsch kehrten wir auf einen Absacker im Woodys ein.

Lange nicht mehr dagewesen und doch alles wieder gefunden. Doch der Altersdurchschnitt schien über die Jahre in den Keller gesackt zu sein – vielleicht lag’s auch einfach nur daran, dass man selbst auch irgendwie älter wird (wär ma ’nen plausibler Erklärungsansatz). Fetzen aus den Unterhaltungen u.a. mit einem 19 jährigen Emo-Mädchen ließen mich doch stark am Kopf kratzen.

Ging schon hart los…

Ich: Sag mal, hörst du auch Slayer?
Sie: Nee, ich mag kein Techno.

…und endete irgendwann mit:

Sie: Bist du Hiphopper?

Dann war die Schmerzgrenze aber auch echt meilenweit überschritten. Vielleicht sollte ich auch einfach meine Ansprüche an belanglose Gespräche im halbbetüdelten Zustand runterschrauben. Oder bin ich schon zu alt für sowas?! Ich weiß es nicht… trotzdem wars ein feiner Abend 🙂

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6 Kommentare

  1. Ja es ist schon eisenhart, wenn Lombardo seinen Drumcomputer durchprügelt, King und Hanneman blitzschnelle Samples einprogrammieren und Araya singt wie dieser Spacken von Scooter…

  2. Erst als Single bekommt man die volle Blüte der (unreifen) Weiblichkeit zu Gesicht.

    Nur wer mal ein paar Abende lang versucht hat mit Frauen verschiedener Couleur ins (gehaltvolle) Gespräch zu kommen, kennt die schillernder Pracht dessen, was die Damenwelt Anfang zwanzig (oder kurz darunter) heutzutage so zu bieten hat.

    Andererseits ist ja hinlängich bekannt welche Vorteile die intellektuelle Minderleistung im Paarungszusammenhang mit sich bringen soll…

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