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Soundtrack meines Lebens!

Der Hornemann will’s wissen: wie klingt der Soundtrack meines Lebens? Echt nicht einfach eine Auswahl unter Berücksichtigung aller bisherigen Einflüsse zusammenstellen. Aber ich wäre kein Rocknroller, würde ich daran scheitern 😉 Hier kommt also meine persönliche Top 10 (zumindest bis zum Jahr 2007) mit einer fließend zu verstehenden Priorisierung (fast alle Songs sind irgendwie gleichbedeutend wichtig):

01. Slayer – Raining Blood

SLAYER, Götter des Thrash Metals, belegen klar den Sonnenplatz dieser Auflistung! Die ultimative Symbiose von Aggressivität und Schnelligkeit. Raining Blood hat einfach alles – sägende Gitarren, geile Soli, kloppendes Schlagzeug und die liebliche Stimme von Kerry King Tom Araya (Edit: war gestern spät, thx Anja). Was will man mehr? Oft genug hab ich mir zu diesem Song den Kopp abgehackt (z.B. auf der Symphonies of Sickness in Hannover oder sogar früher im Yesterday Bremerhaven – wenn der Mann hinterm CD-Player mal einen sehr gnädigen Tag hatte). Heute bin ich zu alt für sowas 😉

02. Life Of Agony – Lost At 22

Rock? Crossover? Metal? Ein Mischung aus allem: das ist Life Of Agony. Seit vielen Jahren verehre ich diese Combo (nicht zuletzt dank diesem genialen Song) und konnte sie vor ein paar Wochen erstmals live sehen (gut, hatten sich ja auch jahrelang aufgelöst). War eines der besten Konzerte, das ich je gesehen hab. Der Track versetzt mich jedes mal zurück in die Abi-Zeit… da lief LOA bei mir rauf und runter.

03. VNV Nation – Beloved

Kitschiger Future-Pop von dicken Engländern: VNV Nation. Ist trotzdem nett und war vor gut 10 Jahren meine erste Berührung mit elektronischer Musik aus der Gothic-Ecke (begleitet von Covenant, Wumpscut, And One etc.). Gerade diesen Song vom “Future Perfect” Album assoziere ich mit manch besonderen Momenten (die bleiben aber auch meine).

04. Nine Inch Nails – Hurt

Es gibt unzählige fantastische, geniale Songs von Trent Reznor bzw. Nine Inch Nails – aber keine Song macht diese Mörder-Gänsehaut wie Hurt. Der Titel läuft in keinem Club und auf keiner Party, doch wird nie sterben. Eher was für ruhige Momente… die soll’s ja durchaus geben.

05. Type O Negative – Black No. 1

Type O ist unumstritten die beste Gothic-Metal-Band aller Zeiten und das “Bloody Kisses” Album der stärkste Output, den die Combo je ablieferte. Das dazugehörige Plattencover schmückt mein altes Kinder-/Jugendzimmer (Ehrenplatz über dem Bett) – auch noch nach dem Auszug. “Black No. 1” steht für mich seit Beginn an symbolisch für alle Gothic-Mädels, die Ihre Einstellung nicht mit den Lack- und Lederklamotten im Mail-Order mitbestellt haben.

06. Nitzer Ebb – Join In The Chant

Selten so eine kraftvolle Bassline gehört! In Kombination mit Douglas McCarthys Stimme ist dieser Songs purer Adrenalin. Besonders live haut mich der Titel aus den Stiefelchen. Burn, burn, burn, fire, fire, fire! EBM & blaue Flecken forever!

07. Sepultura – Attitude

Nachdem ich das Musikvideo im Nachtprogramm von MTV einige Male gesehen hatte, wurde mir das Stück vor gut 11 Jahren von dem Freund der Schwester eines Kumpels auf Kasette aufgenommen (neben vielen weiteren verwandten Bands). Von fast allen Bands des Tapes erwarb ich in den Folgewochen die dazugehörigen Alben (klarer Favorit Roots von Sepultura, wodurch sich meine Metal-Affinität festigte. Das Tape gibt es immer noch – nur mangelts am Abspielgerät. Ich frage mich was der “Nosche” (der besagte Freund) heute macht. Lange nicht mehr gesehen…

08. Metallica – Creeping Death

An denen kommt man als Freund der härteren Gitarrenmusik ja nicht vorbei – auch wenn ich Metallica für ihre Arroganz und Kommerzgeilheit verachte. Seitdem die Herren sich die Haare abgeschnitten haben und keine Drogen mehr nehmen ist das doch alles Rotz (die Ära ab dem schwarzen Album). Der Track erinnert mich an die vielen Yesterday-Abende in Bremerhaven, an denen ich meine damalige Freundin zum DJ schickte, um den Song wünschen zu lassen – wenn ich den Wunsch persönlich äußerte wurde es nämlich nie gespielt!

09. Led Zeppelin – Stairway To Heaven

Dieser Song steht stellvertretend für alle alten Platten, die ich mir von Vattern borgen konnten. Dies war definitiv die Grundsteinlegung meiner Vorliebe für härtere, alternative Töne. The Doors, Jimi Hendrix, The Who und Led Zeppelin (das Stairway-Poster hängt immer noch an der Zimmertür) in jungen Jahren prägen halt 😉 Vattern hört mittlerweile übrigens lieber Karnevalsmusik – da weiß ich ja wohin die Reise geht. Tröt!

10. Dog Eat Dog – No Fronts (Remix)

Das Ende ist der Anfang von allem: meine allerste erste Crossover-CD abseits des Mainstreams anno 1994: “All Boro Kings” mit dem Track “No Fronts” (inkl. dem typischen Dog-Eat-Dog-Saxophon-Sound). Damit war’s besiegelt: die nächsten Jahre gab’s Stromgitarren auf die Ohren – und softer Crossover war da nur der Anfang (s.o.) 🙂 Interessant in welche Richtungen es seit ’94 ging…

Gerne hätte ich in dieser Top 10 Trentemöller und die Monster Of Liedermaching untergebracht, aber das würde das Gleichgewicht stören. So wie es jetzt ist, ist es schon recht stimmig.

Und nun möchte ich doch gern von Padinho, dem Wahl-Bayern und Freund von perversen Trachtenlederhosen, wissen, was er für eine Top 10 aufstellen würde. Darüber hinaus soll der Alt-Rostocker Marten mal ‘ne klare musikalische Aussage machen, Neu-Berliner Marcel hat seinen persönlichen Soundtrack zusammen zu stellen und auch die liebe Throe möchte doch mal ihre eigene Top 10 an Metal-Brettern vorstellen. Rocknroll!

7 Reaktionen zu “Soundtrack meines Lebens!”

  1. marten

    klärchen bärchen. ich ein altrocker? verrückt. mal gucken ob ich 10 zusammen bekomm.

  2. Anja

    na, da sind doch einige kracher dabei, die auch in meinen SOUNDTRACK DES LEBENS vertreten wären.
    (deshalb verstehen wir uns halt!!!)

    bei mir würde nin nur die nr. 1 des jahrtausends einnehmen.

    ach ja, du kleiner rock’n’roller:

    kerry king singt immer noch nicht bei slayer! (wahrscheinlich, weil tom araya es besser kann)

    wir können ja aber mal anfragen.

  3. marten

    ich komm einfach nicht auf 10 lieder ^^

    hör im moment auch nur sets. das macht es schwierig. schieb das stöckchen mal weiter.

  4. Mar Ci

    Hey, ich versprech dir ich beantworte dein Stöckchen nächste Woche, bin grad n bisschen im Streß, aber im Kopf such ich mir schon ständig 10 Lieder raus 🙂

  5. Eva

    panschi panschen, rock’n’roll aber mal ehrlich! meine musikalischen vorlieben liegen zwar so ungefähr am entgegengesetzten pol des klangplaneten, aber bei led zepplin kommen wir eben doch zusammen. herrliche welt der harmonien 😉

    rock on, eva

  6. Bass-Blogger

    Stöckchen: Top 10 of your life…

    Nachdem Olaf das Stöckchen vom Henning gefangen, genommen, geraubt und mir ungefragt zugeworfen hat, möchte ich hiermit den Staffelstab aufnehmen und meine „Top 10 of my life“ zum Besten geben.
    Naja als Musiker müsste ich jetzt wohl hochtrabende…

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