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Cryptopsy, Aborted & Vesania im Magazinkeller

Soeben vom Konzert unter dem Schlachthof (Bremen) heim gekehrt und ein ziemliches Pfeifen in den Ohren mitgenommen. Man, waren die laut – und richtig gut dazu.

VesaniaVesania aus Polen (lustiger Haufen zusammengewürfelt aus Mitgliedern von Vader und Behemoth) eröffnete den Abend mit Symphonic Black Metal, der zu gefallen vermochte. Ein wirklich gelungener Einstand, obwohl der Platz auf der Bühne wegen dem bereits aufgebauten zweiten Schlagzeug (von Headliner Cryptopsy) echt verdammt klein war. Schien die leichenbemalten Herrschaften aber nicht weiter zu stören.

AbortedAborted aus Belgien heitzten mit Grindcore der Menge, die mittlerweile auf schätzungsweise 60 bis 70 Besucher angestiegen war, mächtig ein. Die Jungs haben genrebedingt nicht ganz meinen Geschmack getroffen, aber Langeweilge kaum auch nicht gerade auf. Dem Pöbel scheints gefallen zu haben, was zum Ende mit einem astreinen Moshpit zum Ausdruck gebracht wurde.

CryptopsyCryptopsy aus Kanada bewegte dann noch mal einen weiteren Schwung an Metallern in den Magazinkeller. Mit den ersten zwei Songs wurde einer eher Grind-lastige Richtung eingeschlagen. Doch schnell wechselte der Stil zum guten, alten Death Metal. Fein fein! Insgesamt über drei Stunden Knüppel-auf-den-Kopp für gerade mal 13 Euro. Da kann man nicht meckern.

Wenn man bedenkt, dass die drei Bands aus allen Herren Länder kommen, um vor nicht mal 100 Leuten Vollgas zu geben, wird schnell klar, dass hier die Musik im Vordergrund steht und kein verschissener Kommerz. Sollten sich vielleicht einige Kollegen aus der Branche eine Scheibe von abschneiden. Heavy Metal!

Eine Reaktion zu “Cryptopsy, Aborted & Vesania im Magazinkeller”

  1. joshi

    ahoi!
    ja war wirklcih geil, das konzi, auchw enn cih fande, dass evsania es mit de rlautstärke übertrieben ham, aufm klo hats nur noch gescheppert^^
    mir ham cryptopsy am besten gefallen 😀
    gibts von dem abend noch mehr bilder, als die 3 da?

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