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BioShock Infinite – es geht weiter

15. Mai 2013

Ich hatte vor über einem Monat leider nur kurz die Chance das neue BioShock anzuspielen, aber die ersten 30 Minuten machten natürlich Lust auf mehr. Leider war die Zeit sehr rar und ein Urlaub kam auch noch “dazwischen”, so dass das Game erstmal weiterhin unberührt auf der Playstation ruhen musste. Dank Regenschauer am letzten Wochenende war damit nun aber Schluss!

Achtung Spoiler – die nächsten Zeilen beschreiben ca. die ersten 60 Minuten des Spiels

Ab nach Columbia, die Stadt in den Wolken. So genau habe ich das Setting des Spiels noch nicht verstanden. Ich weiß nur, dass ich eine gewisse Elizabeth finden und retten muss. Nachdem der Hauptcharakter Booker DeWitt, also ich, durch eine Kathedrale sich den Weg nach draußen gesucht hat (unterbrochen durch eine kleine Taufzeremonie) kann man sich erstmal ein wenig in Columbia umschauen. Die Stadt sieht prächtig aus (das leistet die Unreal-Engine ganze Arbeit). Wenn rennt durch die Straßen und lässt sich von den schwebenden Gebäuden begeistern. Aber was rede ich eigentlich noch… die beschriebenen Spielszenen und mehr kann man sich auch in bewegten Bildern anschauen. Die ersten 1-2 Stunden von Bioshock Infinite lassen einen langsam in die Story einsteigen und machen ein klein bisschen süchtig. Top Game, kein Wunder, dass es so gute Kritiken bekommen hat.

Iron Man 3

9. Mai 2013

Aller guter Dinge sind drei und drei mal ist Bremer Recht! Teil drei von Iron Man läuft im Kino. Trailer gefällig? Noch habe ich es nicht ins Lichtspieltheater geschafft, aber Freunde bestätigen den großen Unterhaltungswert des Popcorn-Kinostreifens. Das wird ein Spaß.

Mañana forever

4. April 2013

Neues Video von Bonaparte, der lustigen Zirkustruppe aus Berlin. Vielleicht kommt ja durch den entstpannten Song auch endlich mal der Frühling zum Vorschein.

Bald ist die Combo auch wieder auf Tour (es geht quer durch Europa) und im Sommer sind Bonaparte auch auf einigen Festivals vertreten.

BONAPARTE – “MAÑANA FOREVER TOUR”
09.04. | CH – Stans – Musiktage Stans
10.04. | F – Tourcoing – Festival Paradis Artificiels
11.04. | F – Lyon – Marché Gare
12.04. | F – Blois – Chatodo
13.04. | F – Paris – Festival Chorus
14.04. | LUX – Luxembourg – Rockhal
15.04. | D – Münster – Skaters Palace
16.04. | D – Reutlingen – Franz.k
17.04. | A – Innsbruck – Treibhaus
18.04. | IT – Torino – Lapsus
19.04. | IT – Roma – Traffic
20.04. | IT – Vicenza – E20

BONAPARTE – Summer Festivals
28.06 | F – Evreux – Rock Dans Tous Ses Etats
29.06 | CH – St. Gallen – St. Gallen Open Air
26.07 | D – Grossenfehn – Oma`s Teich Festival
27.07 | D – Berlin, Paren im Glien – Greenville Festival
04.08 | ESP – Castellion – Arenal Sound Festival
07.08 | UR – Evpatoria – Kazantip Republic Festival
15.08 | CH – Avenches – Festival Rock Oz Arenes
16.08 | D – Hockenheim Ring – Rock’N'Heim
17.08 | D – Uelzen – Ärztival w/ Die Ärzte
22.08 | D – Coburg – Ärztival w/ Die Ärzte

Ruhig mal hingehen und angucken, lohnt sich!

Heinz Strunk liest aus “Junge rettet Freund aus Teich” am 04.04.2013 in Bremen

3. April 2013

Kurzfristig drauf aufmerksam geworden: Lesung von Heinz Strunk in der Schwankhalle Bremen am Donnerstag (also morgen) ab 20:30 Uhr. Sein neues Buch heißt “Junge rettet Freund aus Teich” – und daraus wird halt vorgelesen.

Offizielle Kurzbeschreibung:

Der Held dieses Romans heißt Mathias Halfpape, so wie Heinz Strunk auch, bevor er sich Heinz Strunk nannte. Erzählt wird eine Kindheit und frühe Jugend in Harburg und Umgebung; es ist ein wunderbarer, von Melancholie, Schmerz und Liebe erfüllter Rückblick, ein Buch, mit dem Heinz Strunk einen neuen Ton findet und sich ganz und gar treu bleibt.

Klingt ganz nach Heinz Strunk. Nachdem der Heinzer mit Fraktus in einem anderen Métier umtriebig war, bin ich gespannt auf morgen, wenn er sich wieder etwas ruhiger an einen Tisch setzt und einen ließt. Knapp 17 Euro soll der Spaß kosten – das ist es mir wert.

BioShock Infinite ist erschienen!

1. April 2013

Seit dem 26.03. gibt es BioShock Infinite für die gängigen Systeme (PS3, Xbox360, PC) zu kaufen. Das Game erntet an allen Ecken und Ende nur Bestnoten und hat bei Metacritic in der PS3 Version bspw. 95 von 100 Punkten geholt.

Ich hatte bislang die Chance die ersten 30 Minuten anspielen zu können und muss sagen: HAMMER! Sehr geile Grafik auf Basis der Unreal-Engine und eine sehr spannende Story machen diesen Shooter zu einem Must-Have in jeder Playstation-Sammlung. Kleiner Eindruck gefällig? Anbei der Launchtrailer zur deutschen Version:

BioShock Infinite gibt es natürlich wie immer bei amazon oder auch vor Ort bei Media Markt, Saturn, GameStop & Co. zu kaufen.

Alec Empire at Boiler Room Berlin

28. März 2013

Alec Empire von Atari Teenage Riot hat den Boiler Room in Berlin zerballert. Nachzuvollziehen hier, viel Spaß!

Noch mehr Boiler Room Shows gibt es im YouTube-Channel und die Podcasts bei Soundcloud.

Lecker Burger essen in Berlin: Burgeramt!

17. März 2013

Ich habe einen Lieblingsladen für Burger in Berlin: das Burgeramt in Friedrichshain. Zu günstigen Preisen gibt es hier am Boxhagener Platz (Boxi!) nach meinem Empfinden große Portionen in angenehmen Burgerladen-Ambiente. Unzählige Varianten stehen zur Wahl – mit oder ohne Fleisch. Oder auch doppelt Fleisch. Wie man mag.

Burgeramt Berlin Friedrichshain

Der Burger liegt so zwischen 3,50 Euro und nicht mal 5 Euro und ist im Menü (Menü = plus Pommes und einen kleinen hausgemachten Cole Slaw) für knapp 2 Euro mehr zu haben. Für den Preis kann man überhaupt nicht meckern und es schmeckt richtig gut! In anderen Ecken Berlins würde man glatt 12 Euro oder noch mehr dafür nehmen – und keiner würde sich beschweren. Beim Burgeramt sind die Preise äußerst fair. Auch Getränke (Bier & Co.) sind nicht überteuert (bei Longdrinks weiß ich es allerdings nicht). Außerdem ist es ein Restaurant und kein Stehimbiss.

Neben Klassikern wie Cheeseburgern & Co. gibt es auch außergewöhnliche Kreationen wie den mediterranen Burger (mit Rucola, Pesto, gegrillten Auberginen und Gemüse und natürlich Fleisch) oder auch Burger mit gegrillter Ananasscheibe. Vermutlich würde das Burgeramt auch komplette Eigenkreationen auf Wunsch realisieren – hab ich bisher nicht gemacht, weil ich in der Karte immer fündig wurde.

Vegetarier kommen wie angedeutet auch voll auf ihre Kosten: Man kann einen Gemüsepattie nehmen oder aber Haloumi auswählen oder auch eine Falafel-Variante bekommen. Das sollte für jeden Fleischverweigerer was dabei sein.

Die Bedienungen sind manchmal ein bisschen verpeilt, aber eigentlich immer gut gelaunt und daher fühle ich mich im Burgeramt echt immer wohl. Zum Burger noch nen großes Bier bestellen und es passt.

Von der Burgeramt Facebook Page erhält man ständig unglaublich lecker aussehende Burger in den Stream gepostet, die Schweine! Wenn man dann so ein bombastisches Bild teilt, melden sich Kumpels meist sehr kurzfristig dazu. Ist auch ganz lustig.

Bei Qype kommt der Laden auch recht gut weg, wobei es immer Leute gibt, die was zu meckern haben. Ich gehe jedenfalls fast jeden Berlin-Aufenthalt ein mal zum Burgeramt und bin immer ein bisschen traurig, wenn ich es mal nicht schaffe. Burgeramt ist für mich 1A!

Also nix wie hin und geile Burger essen!

BURGERAMT
Krossener Straße 21-22
Boxhagener Platz
10245 Berlin

Tel. +49 (0) 30 – 667 634 53
Öffnungszeiten Mo. – So. von 11:00 – 01:00

Ein guter Tag zum Sterben

19. Februar 2013

So lautet die Subheadline des 5. Teils der Stirb Langsam Reihe mit Bruce Willis. Trailer gefällig?

Gestern im Cinespace Bremen geguckt, gute 90 Minuten Action-Spektakel, die schneller vorbei gehen als man denkt. Schauplatz ist diesmal Russland, genauer gesagt Moskau und später Tschernobyl.

Der Streifen hat kaum Längen und nimmt den alternden Charakter John Mcclane (und den Schauspieler Bruce Willis dahinter selbst) aufs Korn. Mcclane will seinen Sohn aus dem russischen Gefängnis holen und wird dann mehr oder weniger unfreiwillig in einen CIA-Auftrag verwickelt. Von der Auftaktszene im Gericht über eine Verfolgungsjagd durch die russische Hauptstadt und einen kleinen Zwischenfall mit einem Kampfhubschrauber in einem alten Moskauer Luxushotel verschlägt es Vater und Sohn zum verstrahlten Finale bis in eine Tschernobyl-Ruine. Unterhaltsam, wenig Anspruch, gute Effekte und Stunts – Popcorn-Kino halt. Perfekter Kumpel-Film halt.

Who wants to fuck my… lesbian girlfriend

16. Februar 2013

Vorgestern 23:10 Uhr, war es soweit: TELE5 strahlte Christian Ulmens (in der Rolle des Uwe Wöllners) neue Show “Who wants to fuck my girlfriend” erstmalig aus. Zwei Männer schicken ihre Freundin ins Rennen um Punkte. Wie erhält man diese Punkte? Es wird die Punktzahl der Freundin erhöht, die in verschiedenen Disziplinen eindeutige Avancen von Männern erhält, die darauf schließen lassen, dass der Mann Geschlechtsverkehr mit ihr ausüben möchte.

Erste Sendung – gleich eine Sonderausgabe des Formats aufgrund vieler “Proteste” im (Social) Web. Eine kleine Zusammenfassung der Geschehnisse hat ulmen.tv selbst dazu erstellt und eine Stellungnahme des Produzenten verfasst. Um sich von den Sexismus-Vorwürfen frei zu sprechen, drehte man den Spieß um. Lesbische Pärchen traten an und die Freundin wurde auf andere Frauen losgelassen. Mehr im Video:

Nach dem Grundsatz “Es gibt keine schlechte PR” verursachte der #Aufschrei rund um die als sexistisch eingestufte Show natürlich eine große Welle, die eine breite Medienpräsenz auslöste. Besser hätte es kaum laufen können. Die Show wurde heiß diskutiert.

Nun durfte man natürlich gespannt sein was wirklich hinter dem Format steckt. Mein Schnellfazit: ich fand die Show recht enttäuschend. 35 Minuten lang peinliches Gewitzel, Ulmen in seiner Rolle als Uwe Wöllner stolpert durch die Moderation, lässt einen zotigen Spruch nach dem anderen auf die vollkommen wehrlosen Lesben los, die vorpubertär gackern und sich dabei ständig verstolen wegdrehen. Sie sind ihm und der Show ausgeliefert. Tiefpunkt der Sendung: die Mutter einer Kandidatin wird aus dem Publikum geholt mit in ein lächerliches Spiel integriert. Nicht nur, dass sie sich ansehen darf, wie sich ihre 19 jährige Tochter zur Deppenin macht – nein, Mama Lesbe wird auch noch vorgeführt.

Die weiteren gefilmten Spielchen waren auch wenig amüsierend oder schockierend. Lesbe wird in eine Café geschickt, quatscht diverse Frauen an und will Komplimente sammeln. “Findest du mich hübsch? – “Ja” = 1 Punkt. Na sauber. Bei einer fiktiven Marktforschung fragen die Probandinnen ihre MaFo-Opfer, ob es sie erregen würde, wenn sie sich die Vagina der Fragestellerin vorstellen würden. Antwort war mehrheitlich nein, gibt also auch keine Punkte. Schade.

Letzte Disziplin: das fun game “Resteficken”. Die Mädels werden um 3 Uhr in eine Bar geschickt, müssen versuchen noch eine Alte für die Nacht abzugrätschen. Die Belohnung: 5 satte Punkte. Kandidatin 1 scheitert, kriegt die Mädels in ihrem Alter einfach nicht überzeugt, dass sie mit ihr für den gleichgeschlechtlichen ONS nach Hause gehen sollten. Kandidatin 2 dagegen – die kleine, zierliche 19 jährige – landet bei einer mehr als doppelt so alten Frau einen Volltreffer. Bisschen Small Talk, dann “Willst du mit mir nach haus kommen?” – “Ja, könnten wir eigentlich machen”, nur noch schnell einen letzten Schluck vom Drink und schon sind die 5 Punkte eingefahren.

Ja, das war er also, einer der ersten Fernsehaufreger in 2013, nur knapp geschlagen vom Dschungelcamp. Nächste Woche Donnerstag geht es um die gleiche Zeit weiter. Ob ich wieder einschalte? Bin mir noch nicht sicher… vielleicht muss ich auch sinnvollere Dinge erledigen wie Staub saugen, Waschbecken putzen oder einfach schlafen.

XCOM Enemy unkown

20. Januar 2013

Playstation habe ich schon lange nicht mehr wirklich gespielt – aber zu Weihnachten bot sich endlich mal wieder die Gelegenheit etwas mehr am Stück sich dem Gamen zu widmen. Ein Spiel, was ich mir für diese Zeit zur Seite gelegt hab, weil ich den Vorgänger vor Ewigkeiten als Jugendlicher damals noch am PC ohne Ende gezockt hab, ist XCOM Enemy unkown.

1994 gab es UFO: Enemy unknown und dann 1995 XCOM: Terror from the deep. Die beiden Spiele, damals glaube ich vom Gaming-Pionier Microprose, haben mich so manche Stunden bis tief in die Nacht “gekostet”, aber auch echt Bock gemacht. Die Menschheit vor der Alien-Invasion bewahren… wer hat da nicht Lust drauf? Rundenbasiert mit stetig neuen Waffen, weiterentwickelten Ausrüstungen und verbesserten Eigenschaften der Soldaten einen Alien nach dem anderen wegballern – was damals funktioniert hat sollte doch auch 2012 funktionieren.

Als schnell das Game installiert und losgelegt. Da das aktuelle Remake von XCOM Enemy unkown auf diversen Plattformen erschienen ist (PC, PS3, Xbox360) wurde das Spielprinzip etwas vereinfacht. So gibt es z. B. nur eine Basis und einfachere Charakterentwicklung (stufenweise). Per Controller lässt sich das Game aber sehr gut steuern. Die erste Mission weckt Erinnerungen an “damals” und machte sogar ein bisschen Gänsehaut. Am Anfang hat man noch die “menschlichen” Waffen zur Verfügung, im weiteren Verlauf entwickelt man in den eigenen Forschungszentren Laser- oder gar Plasmawaffen. Ohne diese hätte man irgendwann auch keine Chance mehr gegen die Aliens, da diese im Verlauf des Spiels immer mächtiger werden. Die KI ist im “normal” Modus relativ harmlos, aber auch nicht ganz anspruchslos. Mir sind am Anfang aufgrund der harschen Vorgehensweise einige Soldaten weggestorben. Also lieber vorsichtiger agieren, öfter Deckung suchen und dann aus gesicherter Stellung den Angriff starten. XCOM war früher und ist heute halt kein Shooter.

Nach ca. 35 Stunden Spielzeit hatte ich den Titel dann auch durch – wobei ich mir doch recht viel Zeit gelassen und einige Dinge ausprobiert habe. Wer damals ähnlich wie ich der Reihe verflossen war, sollte sich das Remake definitiv mal ansehen.

Abschließend noch ein paar Eindrücke vom Gameplay in einem sehr guten interaktivem Trailer: