panschi.de | rocknroll

Bratze mit neuer Single am Start

25. Februar 2010

Bratze haben eine neue Single draußen: Ohne das ist es nur noch laut. Die zwei Wahl-Hamburger bringen den Trash zurück in den deutschen Schlager (hust!). Läuft bei mir im MP3-Player rauf und runter. Freue mich schon auf das neue Album “Korrektur nach Unten” und den Auftritt am 01.04 im Tower Bremen.

Wer es nicht abwarten kann: am 18.03 ist im Hafenklang Hamburg die Record-Release-Party, yeah!

Supershirt in Hannover, jetzt Freitag

17. Februar 2010

Am 19.02.2010, also diesen Freitag, spielt die meiner Leserschaft wohl nicht ganz unbekannte Tanzkapelle “Supershirt” fröhlich auf und läd’ zum Discoshoes schnüren ein. Kommt alle nach Hannover in die Faust bzw. ins Mephisto. Wenn ihr bisher keinen Grund hattet nach Hannover zu fahren, gibt es jetzt endlich einen! Die 8000 Mark Tour geht weiter und hört einfach nicht auf.

Damit wir Bremer (oder wherever you come from) nicht ganz unorientiert sind was die Location angeht, ist kein geringerer als Weltenbummler Faxe System vorgefahren und hat sich der/die/das Mephisto in der Faust schon mal genauer angesehen sowie auf Supershirt-Kompatibilität geprüft. Seht selbst (und kommt vorbei)!

Hamburger-Patties selbst gemacht

11. Februar 2010

Hier wird noch mit Liebe gekocht! Aber wie! Wenn man schon Burger selber bauen will, sollte man auch mal ausprobieren die Patties dafür selbst zu machen.

Zutaten:

  • 1,5 kg Rinderhack (reicht für 5 Personen)
  • 3 Eier
  • Salz
  • Pfeffer
  • Worcestersauce
  • Barbecuesauce
  • Ordentlich Liebe

Diese Menge ergibt rund 15 Frikadellen. Alles gut vermengen und würzen. Um daraus jetzt 1A Patties zu machen, nimmt man sich eine gute Hand voll Hackmischung und formt daraus einen Ball, der noch etwas größer als ein Tennisball ist. Dann klatscht man das ganze auf auf Backpapier, legt noch eine zweite Schicht Backpapier oben drauf und plättet das Teil gleichmäßig mit einem Holzbrett.

Mit dem Deckel einer einer Rohlingspindel kann man dann super die Patties ausstechen (vorher das Plastikding gut abspülen). Evtl. noch an den Rändern nachbessern, muss aber nicht. Keine Sorge, die Teile schrumpfen beim Braten noch ein Stück, so dass sie ideal auf den Hamburger passen. Dann ab damit auf den George Foreman Grill (oder in die Bratpfanne) und fertig ist der Hamburger-Rocknroll :)

Februar

10. Februar 2010

Huch?!

Und schon wieder Silvester

28. Dezember 2009

Da freut man sich schon, dass die Weihnachszeit mit all ihren Unannehmlichkeiten vorbei geht und schwupps steht das nächste Horror-Event an: Silvester.

Dieser eine Termin im Jahr an dem man total toll drauf sein und richtig auf die Kacke hauen MUSS. Denn es ist schließlich Silvester und da macht man das so. Pflicht. Zwang. Das muss so sein. Jedes Jahr auf’s Neue. Ich könnt’ kotzen.

Ich will einfach nicht auf Knopfdruck Partylaune haben. Ich will Partylaune haben, wann ich will. Am liebsten würd’ ich den Tag komplett zu hause bleiben und um 23:30 Uhr spätestens schlafen gehen. Gesellschaftliche Zwänge erlauben mir dies jedoch nicht. Ich muss irgendwo hin, mich mehr oder weniger betrinken, um dann zu Mitternacht mit mehr oder weniger bekannten Menschen auf das neue Jahr anzustoßen (diesmal wirds glaub’ ich 2010 sein).

Dieses “bekannt” oder “weniger bekannt” hängt ja maßgeblich davon ab, wie und wo man feiert. Privatparty oder große Sausen im Club? Sprich: “jeder bringt einen Nudelsalat mit” oder “lange anstehen vor einem Schuppen, überfüllter Club, überteuerte Getränkepreise”- ergo super Aussichten!

However: ich verbringe den Jahreswechsel dieses Jahr in Berlin und hoffe, dass sich meine negative Grundhaltung nicht bestätigt. Vielleicht wird’s da doch ganz nice. Die Hoffnung stirbt bekanntermaßen zuletzt!

Frohe gesetzliche Feiertage

24. Dezember 2009

Ich bin (immer noch) kein großer Weihnachtsfreund (wie ihr wisst), aber ganz entziehen kann man sich dem Krams ja nun leider nicht. Wurden uns die gesetzlichen Feiertage letztes Jahr mit einem kostenlosen Audiolith-MP3-Paket versüßt, haut 2009 Cobretti Records einen kleinen Weihnachtssampler für lau raus: 17 kostenlose Songs für unter den Tannenbaum!

Schnell laden und mit der ganzen Family besinnlich hören. Bei Cobritti gibt’s auch noch passenden Cover zum Selberbasteln.

Yeah yeah! Retrocool in Mitte

22. Dezember 2009

Es geht lustig weiter mit den Berliner Ohrwürmern zu den “szenigen” Bewohnern der Stadtteile Mitte und Prenzberg. Nach dem Szenetypen und DGF (hab mir die CD mal bei HHV geholt) nun die “The Durags” mit “Yeah yeah”.

Die gefundenen Fressen wohnen in Prenzlberg

18. Dezember 2009

Der Szenetyp von neulich scheint, was musikalische Meinungsäußerung zu Berliner Szenevierteln und deren (Neu-)Bewohner angeht, kein Einzelfall zu sein. Die gefundenen Fressen nehmen sich ebenfalls der Thematik an, genauer gesagt äußern sie sich über die Zustände im Szenekiez Prenzlauer Berg.

“Es wird Zeit mal richtig offensiv zu chillen” – sehe ich auch so.

Hey hey schöner Szenetyp!

15. Dezember 2009

Passend zu einem Teil meiner kürzlich niedergeschriebenen Gedanken zu Berlin wurde ich neulich über einen Hinweis von Timo auf die Elektrohoden und ihren Song “Hey hey schöner Szenetyp” aufmerksam. Wie “schwer” es für zugezogene, hippe Neu-Berliner sein kann, zeigt dieses Musikvideo (Budget im im übrigen lag bei 200€):

PS: Muss zu meiner Schande gestehen, dass ich die Plastikjacke grundsätzlich eigentlich gar nicht sooo schlecht finde ;)

Ich bin ja manchmal in Berlin

15. Dezember 2009

Berlin Fernsehturm

Berlin, diese Haupstadt im Osten Deutschlands, ist schon ein feines Fleckchen. In meinen Augen ist Berlin wirklich die einzige Metropole Deutschlands (da können Hamburg, München & Co. einfach nicht mithalten, von wegen Tor zur Welt und so). Die Stadt hat Flair, Ausstrahlung, schöne Ecken, hässliche Ecken, dreckige Clubs, szenige Viertel – und ich fühle mich trotzdem derzeit (noch) fehl am Platz.

Ich weiss nicht genau wie ich es beschreiben soll. Vielleicht liegt es daran, dass die Stadt mir definitv zu groß ist, auch wenn mein Aktionsradius bisher von Mitte über Prenzlauer Berg und Friedrichshain nicht wirklich viel weiter hinaus ging (bis auf kleine Ausreisser nach Neukölln und Kreuzberg). Will ich von Mitte ins Schnitzelrestaurant nach F’hain sagt mir BVG.de (die versuchen in Berlin den Nahverkehr zu regeln), dass ich gut und gerne 43 Minuten unterwegs bin. Ja da hab ich doch gar keinen Hunger mehr bei solch Wartezeit.

Ansonsten ist die gastronomische Auswahl an Bars, Clubs, Kneipen und Restaurants natürlich riesig. Und günstig ist es dazu auch noch. Nur das Hinkommen dauert halt wie bereits bemängelt eine gefühlte Ewigkeit, was mir aber wahrscheinlich auch nur so vorkommt, da ich aus dem kleinen beschaulichen Bremen andere Distanzen gewohnt bin. Wie dem auch sei: positiv zu bemerken ist, dass in Berlin meinem Empfinden nach ein erfreuliches Überangebot an Indern, Thais, Vietnamesen, Koreanern, Sushi-Läden und sonstigen “Exoten” (zzgl. Lieferservices in allen Ausprägungen) herrscht. Aber wo Licht ist, ist auch Schatten: bei der Fülle ist man definitiv auf Empfehlungen angewiesen, denn alle unterschiedlichen Läden selbst auszuchecken ist in einem panschi-Leben einfach nicht möglich.

Aber gut, lassen wir den kulinarischen Aspekt mal außen vor. Lauf’ ich durch die Straßen hab ich das Gefühl dort nicht so richtig reinzupassen, rein optisch. Meine Klotten sind nicht hip und cool genug, um mit den angesagten Szeneberliner mitzuhalten, aber auch nicht schrabbelig genug, um mich zum Pöbel und Gesocks dazu zugesellen. Ich bin eher genau in der Mitte, neutral und unauffällig, was vielleicht auch gar nicht schlimm ist, sich aber trotzdem komisch anfühlt. Ist evtl. auch nur eine Phase – oder auf die mir noch zu unbekannte Berliner Luft zu schieben. Seit wann geb’ ich denn eigentlich was auf die Meinung anderer Leute? Eigentlich ziemlich selten! Muss tatsächlich an der ungewohnten Umgebung liegen. Außerden ist es schließlich Berlin, die Hauptstadt! Das ist halt ein ganz anderer Schnack! Ich könnte noch so vieles anführen, was mir zu denken gibt (positiv wie negativ)… vielleicht doch besser ein ander mal.

Kennt ihr das denn wenigstens auch? Wenn etwas doch eigentlich absolut super sein sollte, aber man einfach nicht so richtig warm damit wird? Wenn alle total begeistert sind, aber nur man selbst nicht? So geht’s mir momentan mit Berlin. Hamburg fand ich vom ersten Besuch an klasse, bei Berlin braucht’s scheinbar einfach seine Zeit. Denn eigentlich kann es dort ganz fein sein.